Henriette Gaertner live in concert
Henriette Gärtner Konzertpianistin Portrait Henriette Gärtner

Henriette Gärtner, Klavier

Nicht nur meisterhaft, sondern genial, so der Kritikerpapst Prof. Dr. Joachim Kaiser (der wohl einflussreichste deutschsprachige Musik-, Literatur- und Theaterkritiker in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts) über Henriette Gärtners jüngste CD LUNA, in der er die sog. Mondscheinsonate als phantastisches Drama charakterisiert, das ihm „tiefen Eindruck gemacht“ habe. Er bedankt sich bei der Pianistin für eine nicht nur meisterhafte, sondern genial direkte Interpretation.

Henriette Gärtner mit Blick ins Publikum

Die Konzertpianistin Henriette Gärtner hat eine enorme Ausstrahlungskraft, die immer wieder ihr Publikum begeistert. Mit den Mitteln der Musik ist Henriette Gärtner imstande wie mit einer Sprache umzugehen. Sie drückt durch die Musik und mittels ihrer überzeugenden Interpretationskunst Gefühle aus, zeichnet Hörbilder und zieht das Publikum in ihren Bann. Durch diese hohe Kunst des musikalischen Dialogs baut die Pianistin im Konzert einen intensiven Kontakt zu ihrem Publikum auf, denn ihr Klavierspiel geht den Zuhörern unter die Haut.

Stets charmant, frei und verbal versiert tritt sie auch sprachlich in einen Dialog, gibt Impulse und zeigt ihrem Publikum einige Wegweiser und Eckpfeiler der Stücke auf.

Ein Leben ohne Musik, sagt Henriette Gärtner über sich, wäre für sie undenkbar. Es wäre, wie Friedrich Nietzsche richtig festgestellt habe, ein Irrtum. Bei ihrem Publikum stößt sie mit der Unbedingtheit ihres Spiels, die eine Konsequenz dieser Haltung ist, regelmäßig auf höchste Begeisterung.

Künstler, die sich darüber hinaus noch einen Namen in der Wissenschaft machen, sind rar. Zu diesem kleinen Kreis gehört Dr. Henriette Gärtner, erst 2011 hat sie ihre Dissertation an der Universität Konstanz bei Prof. Dr. Hartmut Riehle vorgelegt. Im Juli 2013 erschien die Dissertation in den Augsburger Schriften beim Wißner-Verlag in der Buchreihe Forum Musikpädagogik.

Die Pianistin, die eine klassische Ballettausbildung genoss, promovierte zum Dr. rer. nat. im Bereich der Bewegungsphysiologie/Biomechanik über das Thema Klang, Kraft und Kinematik beim Klavierspiel – Über ihren Zusammenhang, aufgezeigt an Werken aus der Klavierliteratur. Musik und Sport sind für sie eine Einheit, keine Gegensätze. In workshops, Kursen und Vorträgen gibt sie ihr Wissen weiter. Für ihre neuen Untersuchungen auf dem Gebiet wurde sie im Juli 2014 beim ESM-Kongress in Boston-Cambridge (USA) mit dem Art-in-Science-Award ausgezeichnet, der Preis steht für Innovation.

Der Körper ist mein erstes Instrument, das Klavier mein zweites, sagt sie.

Henriette Gärtner, die in der Region aufgewachsen ist und in Meßkirch ihr Abitur ablegte, begann bereits mit drei Jahren mit dem Klavierspiel und gab schon mit fünf Jahren ihr erstes größeres Konzert in der Landeshauptstadt Stuttgart. Internationale Aufmerksamkeit und Anerkennung gewann sie 1983 als Achtjährige, als sie als pianistisches Wunderkind gemeinsam mit den Festival Strings Lucerne unter Rudolf Baumgartner bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern und im gleichen Jahr auch mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter Karl Münchinger konzertierte. Es folgten zahlreiche Meisterkurse und künstlerische Begegnungen mit bedeutenden Pianistenkollegen, Auszeichnungen und erste Preise bei diversen Klavierwettbewerben sowie bis heute eine Konzerttätigkeit in zahlreichen europäischen Musikzentren, Tourneen und Konzerte in den USA, in Südamerika und in Südafrika sowie CD- und DVD-Aufnahmen, Rundfunkproduktionen und Fernsehauftritte.

Von 2001 bis 2005 rundete die bereits erfolgreiche junge Pianistin ihre künstlerische Ausbildung mit einem weiteren Studium an der „Accademia Pianistica Incontri col Maestro“ in Imola/Italien unter der Führung von Leonid Margarius, Schüler von Regina Horowitz (Schwester des legendären Pianisten Vladimir Horowitz), ab.

Henriette Gärtner, Familie

Ihre Familie hat eine lange Musiktradition und stammt mütterlicherseits aus Oberndorf am Neckar, väterlicherseits aus Prag.

Sie verbrachte ihre Kindheit in Neuhausen ob Eck und machte das Abitur am Martin-Heidegger-Gymnasium in Meßkirch.

Henriette Gärtner am Klavier zu haben ist etwas Besonderes.

Henriette Gärtner kann auf eine umfassende 30-jährige Konzerttätigkeit zurückblicken. Ihr Name genießt auf internationalem Parkett höchstes Renommée.

Sie war bereits in den 80-iger Jahren in Deutschland als Wunderkind bekannt und wurde im Schneider-Buch der Rekorde 1983 als jüngste Konzertpianistin der Welt bezeichnet. Damals erspielte sich Henriette Gärtner bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern (Schweiz) internationale Aufmerksamkeit, als sie mit den Festival Strings Lucerne unter Rudolf Baumgartner debütierte und im gleichen Jahr zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester unter Karl Münchinger beim Musikfestival in Colmar konzertierte.

Henriettes hohe Musikbegabung offenbarte sich außergewöhnlich früh; sie begann bereits als Dreijährige mit dem Klavierspiel und gab schon zwei Jahre später ihr erstes größeres Konzert in Stuttgart.

Henriette Gärtner – eine Pianistin von hohem Rang

Henriette Gärtner ist in den Musikzentren der europäischen Ländern gefragt, wozu Plätze wie London St. Martin in the Fields oder Wien, Mailand, Venedig gehören. Aber auch nach Südafrika, Südamerika und in den USA führt sie ihre Konzerttätigkeit. Namhafte Orchester und Dirigenten verlangen nach ihr, so z.B.

sowie viele andere.

Dazu gehören Rundfunk- und Fernsehproduktionen, darunter

Selbstverständlich gibt es von Henriette Gärtner eine Reihe von CD- und DVD-Aufnahmen.

Henriette Gärtner’s künstlerische Ausbildung

Henriette Gärtner studierte u.a. an der Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola/Italien und beendete ihre Studien mit dem Diplom unter der Führung von Leonid Margarius, ein Schüler von Regina Horowitz (die Schwester des legendären Pianisten Vladimir Horowitz). Zu ihrer künstlerisch-musikalischen Ausbildung holte sich Henriette Gärtner Impulse und Anregungen in Form von Interpretations- und Meisterkursen bei vielen bedeutenden Persönlichkeiten wie

Sie ist darüber hinaus Stipendiatin u.a. der Kunststiftung Baden-Württemberg, der Stiftung für internat. Meisterkurse für Musik Zürich, der internat. Begegnungsstätte Haus Marteau in Lichtenberg und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft in Como (Italien).

Henriette Gärtner’s weiteres Interessenfeld und pädagogische Tätigkeiten

Aus Interesse und Freude am Unterrichten studierte Henriette Gärtner darüber hinaus noch den Studiengang der Sportwissenschaften und der Romanistik an der Universität Konstanz und beendete ihre Studien mit dem 2. Staatsexamen. Währenddessen vertiefte sie sich in den Bereich der Musikmedizin / Musikphysiologie und schrieb im Jahre 2000 ihre Examensarbeit im Fachbereich der Bewegungsphysiologie über das Thema:

Vergleichende biomechanische und sportmedizinische Untersuchungen zur Belastung und Beanspruchung bei Konzertpianisten und Leistungssportlern.

Neben ihrer internationalen Karriere als Pianistin promovierte Henriette Gärtner an der Universität Konstanz im Fachgebiet der Bewegungsphysiologie (Fachbereich Geschichte und Soziologie) über das Thema:

Über den Zusammenhang von Klang, Kraft und Kinematik beim Klavierspiel – aufgezeigt an Werken aus der Klavierliteratur

(Doktor der Naturwissenschaften) und schloss ihre Promotion mit dem Gesamtprädikat summa cum laude (ausgezeichnet) im Juli 2011 ab.

Im August 2013 erscheint Henriette Gärtners Dissertation als Buch mit dem Titel Klang, Kraft und Kinematik beim Klavierspiel mit dem Untertitel Über ihren Zusammenhang aufgezeigt an Werken aus der Klavierliteratur im Verlag Wißner. Das Buch enthält eine CD mit Hörbeispielen.

Darüber hinaus ist Henriette Gärtner Gründungsmitglied der Leschetizky-Gesellschaft Deutschland sowie Assistentin bei Interpretations- und Meisterkursen und hat diverse Unterrichtserfahrungen. Sie ist Jurorin bei Wettbewerben und hält Gastvorträge an Musikhochschulen.

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Henriette Gaertner

Henriette Gaertner’s family has a long musical tradition. Her father was a highly regarded pianist and music teacher. On her mother’s side, her family stems from Oberndorf am Neckar, on her father’s side from Prague. Born in Freudenstadt in Baden-Wuerttemberg, she grew up in Neuhausen ob Eck and earned her secondary school diploma (Abitur) at the Martin Heidegger Gymnasium in Meßkirch.

Listening to Henriette Gaertner on the piano is a special experience.

Although still young, Henriette Gaertner can look back on an extensive thirty-year musical career, in the course of which she has become widely known in international musical circles. Her outstanding musical talent unfolded at a very young age: Starting her piano studies as a three-year-old, she gave her first major concert in Stuttgart just two years later. In Germany she was regarded as a “child prodigy” in the eighties – the 1983 Schneider Book of Records called her the world’s youngest concert pianist. Henriette Gaertner earned widespread acclaim for her performance at the 1983 International Music Festival in Lucerne, where she debuted with Festival Strings Lucerne under Rudolf Baumgartner. That same year she performed with the Stuttgart Chamber Orchestra under Karl Münchinger at the Music Festival in Colmar.

Henriette Gaertner – a highly regarded pianist

Henriette Gaertner is in great demand as a performer in many European music centers, including London’s St. Martin in the Fields, Vienna, Milan and Venice. Her career has also led to appearances on concert stages in South Africa, South America and the USA. Many noted orchestras and conductors are pleased to showcase her performing skills, including Karl Muenchinger, Rudolf Baumgartner, Petr Altrichter, Thomas Kalb, Richard Schumacher, Thomas Koncz, Howard Griffiths, Elyakum Shapirra, Alya Joffe, Gerd Albrecht and Edouard d’Stoutz, to name just a few.

In addition, she has been featured in radio and television productions, including

  • SWR international: I virtuosismi di Henriette Gärtner, perfezionati ad Imola,
  • the 2011 the 2008 “Music and Literature from the State” (a program about the arts in Baden-Wuerttemberg on SWR 2 Classic Radio),
  • the 2000 “Sunday Rhythms with Anneliese Rothenberger”,
  • “Rendezvous Television Tower”,
  • “Child Prodigies”,
  • “Young Interpreters“ and
  • “Anneliese Rothenberger Introduces”.

Besides personal appearances, excellent recordings of Henriette Gaertner’s playing are available on CDs and DVDs.

Henriette Gaertner’s artistic development

Henriette Gaertner has studied the piano, among others, at the prestigious Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro in Imola, Italy. There she completed a program with a diploma under the guidance of Leonid Margarius, a student of Regina Horowitz (sister of the legendary pianist Vladimir Horowitz).

In her artistic-musical development, Henriette Gaertner has drawn impulses and stimulation from interpretation- and master courses with many important musical personalities including Buchbinder, Kaemmerling, Zacharias, Howard, Merzhanov, Feuchtwanger, Rattalino, Petrushansky and Pertricaroli, among others.

She has received scholarships from, among others, the Artistic Foundation of Baden-Wuerttemberg, the Foundation for International Master Courses for Music of Zürich, the International Meeting Place House Marteau in Lichtenberg and the German-Italian Society in Como, Italy.

Henriette Gaertner’s other fields of interest and pedagogical activities

Because of her great interest in and enthusiasm for teaching, Henriette Gaertner also studied Sport Sciences and Romance Languages at the University of Constance (Germany) and completed her studies with the second State Examination. At the same time, she deepened her knowledge in the areas of music medicine and music physiology. In 2000, she wrote her examination thesis in the field of biomechanics of sport on the topic: “Comparative Biomechanical and Sport Medical Studies of the Burdening and Demands on Concert Pianists and High-Performance Athletes.”

Parallel to her international musical career, Henriette Gaertner has completed a doctoral program (Doctor of Natural Sciences) at the University of Constance in the area of biomechanics of sports (Department of History and Sociology). Her dissertation was entitled: “On the Interconnection of Sound, Force and Kinematics in Piano Playing – Demonstrated Using Works from the Piano Literature.” She received her doctorate in July 2011 with the highest distinction of “summa cum laude.”

In august 2013 the dissertation of Henriette Gaertner will be published as a book with the title Sound, force and cinematics during piano playing with the subtitle about their relationship as demonstrated with pianists playing works from the piano literature at the publishing house Wißner. A CD with audio examples is included.

Besides her many other accomplishments, Henriette Gaertner is a founding member of the Leschetizky Society of Germany. She often assists in interpretation- and master courses and has extensive experience giving music instruction. She is a juror at competitions and frequently gives guest lectures at music colleges.

Additional information is available in the Internet under: www.henriette-gaertner.com

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Henriette Gaertner

Nata a Freudenstadt e cresciuta Neuhausen ob Eck la pianista Henriette Gaertner ha cominciato lo studio del pianoforte già a tre anni e a cinque ha dato il suo primo grande concerto a Stoccarda. Nel 1983, all’età di otto anni, debuttò come bambina prodigio con la prestigiosa orchestra da camera „Festival Strings Lucern“ diretta da Rudolf Baumgartner e, nello stesso anno, suonò con l’orchestra da camera di Stoccarda sotto la direzione di Karl Münchinger.

In seguito ha partecipato a numerosi masters class e ha potuto incontrarsi con grandi pianisti contemporanei. Ha vinto riconoscimenti e premi in diversi concorsi per pianoforte e può fregiarsi di una ricca carriera concertistica in numerosi centri musicali europei, come pure di alcune tournèe in Sudafrica, Sudamerica e negli USA. All’attivo ha una produzione di diversi CD e DVD nonché di produzioni radiofoniche e televisive.

Dal 2001 al 2005 ha ulteriormente perfezionato la sua formazione artistica frequentando l’ Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro di Imola e ha concluso i suoi studi con il diploma sotto la guida di Leonid Margarius, un allievo di Regina Horowitz (sorella del leggendario Vladimir Horowitz).

Oltre alla sua carriera internazionale come pianista, nel 2011 Henriette Gaertner ha concluso un dottorato di ricerca nel campo della fisiologia e biomeccanica del movimento presso l’Università di Costanza con il tema “Sul rapporto tra suono, forza e cinematica nel pianoforte, dimostrato su brani musicali della letteratura classica” conseguendo il punteggio di “summa cum laude”. E’ altresì vicepresidente della Società Tedesca Leschetizky, tiene conferenze in conservatori e master class come docente unica ed assistente sulla tematica “corpo e pianoforte”. Ha diverse esperienze come giudice di concorsi e come pedagoga.

In agosto 2013, presso la casa editrice Wißner, verrà pubblicato il dottorato di ricerca di Henriette Gaertner come libro dal titolo: Suono, forza e cinematica nel pianoforte col sottotitolo Ovvero il loro rapporto dimostrato su brani musicali della letteratura classica presso la casa editrice Wißner. Il libro contiene un CD con esempi audio.

Ulteriori informazioni sono reperibili nel sito: www.henriette-gaertner.com

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